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Gesundheit

Schlafen mit Hund und Katz

Ein hoch emotionales Thema

Gerade junge Tierhalter wollen beim Einschlafen nicht auf ihren vierbeinigen Liebling verzichten. Foto: djd/stock.adobe.com

21.06.2022
Woll- und Edelhaar-Wäscherei Müller

Wo schlafen Hund und Katze – gemeinsam mit Herrchen und Frauchen im kuscheligen Bett oder aber in einem eigenen Körbchen? Unter Tierbesitzern ist das eine Frage, die hoch emotional diskutiert wird. Eine klare Mehrheit spricht sich laut Statista für die tierische Bettgemeinschaft aus: 56,6 Prozent der Tierbesitzer lassen das Haustier im Bett schlafen. Andere äußern hygienische Bedenken oder sehen sich selbst in ihrer Nachtruhe gestört.

„Für Hunde ist es ein natürliches Verhalten, möglichst nahe bei Frauchen und Herrchen zu ruhen. Schließlich sind sie Rudeltiere, die gezielt Gemeinschaft und Nähe suchen. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass sie ins Bett müssen“, erklärt Nadine Giese-Schulz vom Fachhandelsunternehmen Das Futterhaus. Ein eigener Rückzugsort in der Nähe würde ebenso angenommen werden.

Gailing - Bettenhaus Gailing

Empfehlenswert ist es für Tierhalter, sich frühzeitig zu entscheiden, ob sie Hund oder Katze im Bett haben wollen - oder eben nicht. Tieren diese Gewohnheit später wieder abzutrainieren, kann ein schwieriges Unterfangen werden. Die Bettfrage sollte individuell mit Blick aufs Tier getroffen werden.

Wenn die Entscheidung gefallen ist, Katze oder Hund ins Bett zu lassen, sollten Tierbesitzer in jedem Fall auf eine gute Hygiene achten. Neben einer regelmäßigen Floh- und Zeckenprophylaxe ist es ratsam, häufig die Bettwäsche zu wechseln. djd


Gute Nacht!

Die Einen tun es länger, die Anderen Kürzer. Jedoch kann niemand darauf verzichten: Schlaf. Im Durchschnitt verbringen wir so ein Drittel unseres Lebens. „Dabei ist diese Zeit für Körper und Geist extrem wichtig: Immunsystem, Zell- und Hautregeneration arbeiten auf Hochtouren, der Körper regeneriert sich. Eindrücke des Tages werden verarbeitet, bewertet und bei Bedarf gespeichert“, weiß Isolde Keller, Schlafberaterin bei Bettenhaus Gailing.

Das Schlafbedürfnis ist unterschiedlich: Sowohl sechs als auch neun Stunden sind normal, je nach Veranlagung. Oft müssen Menschen ihren Schlafrhythmus oder -dauer verändern. Für eine begrenzte Zeit kommt man mit weniger Schlaf aus. Hier ist es jedoch extrem wichtig, effizient schlafen zu können: ohne sich lange herumzuwälzen, wach zu liegen oder mit Rückenschmerzen oder eingeschlafenen Gliedmaßen nachts wach zu werden. Die richtige Bettausstattung ist das Geheimnis. „Wenn Matratze, Lattenrost und Kissen entsprechend Körpergewicht, Schlafposition und Statur gewählt sind, dreht und bewegt man sich im Schlaf deutlich weniger – das reduziert Weckreize. Die passende Bettdecke verhindert Schwitzen und Frieren“, so Keller. Das Ludwigsburger Fachgeschäft ist seit 30 Jahren erste Anlaufstelle im Landkreis, wenn es um ergonomisches Liegen geht. „Wir verhelfen mit unserer Erfahrung, einem breiten Sortiment und modernster Körpervermessung zu gutem Schlaf“ ist sich die Expertin sicher. pm