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Finanzen

Der direkte Weg in die Zweitimmobilie

Die passende Finanzierung hängt von den Kaufmotiven und der Nutzung ab

Eine Eigentumswohnung für die Kinder kaufen: Dieses Finanzierungsmodell ist bei Immobilienbesitzern und Banken beliebt. Foto: z/djd/Dr. Klein Privatkunden/Lars Franzen

19.07.2021

Den weiter steigenden Preisen zum Trotz stehen Immobilien hoch im Kurs. Auch Zweitimmobilien sind gefragt, ob zur eigenen Nutzung oder zur Vermietung. Das niedrige Zinsniveau macht viele Anlageformen unattraktiv und bringt gleichzeitig geringe Finanzierungskosten mit sich.

Unter Umständen lässt sich auch die erste Immobilie in die Finanzierung einbringen. Je nachdem, wofür das zweite Objekt genutzt wird, gibt es unterschiedliche Dinge zu beachten.

Studentenquartier für die Kinder

Statt die teure Miete für ein Appartement in der Universitätsstadt zu bezahlen, kann man eine Eigentumswohnung erwerben – erst für die eigenen Kinder, später zur Vermietung. Banken sehen diese Finanzierung gern, da meist eine gute Bonität gegeben ist und die Monatsrate zuverlässig gezahlt wird.

Die Auswahl an finanzierenden Banken ist groß und der Zinssatz ist dadurch in der Regel günstig.

Es lohnt sich, längere Zinsbindungen von 15 bis 20 Jahren anzufragen. Das schafft Flexibilität und die etwas höheren Zinskosten sind steuerlich absetzbar.

Wer den Kauf einer Zweitimmobilie als Kapitalanlage versteht, plant meist die Mieteinkünfte in die Finanzierung ein. Eine langfristig attraktive Lage und ein möglichst guter Zustand sind hierfür unverzichtbar.

Aber auch bei einer Top-Immobilie sollte konservativ gerechnet werden. Das Konzept Miete gleich Monatsrate geht nicht auf. Es gibt Kosten, die zusätzlich anfallen. Dazu zählen beispielsweise die Instandhaltung und Verwaltung, aber auch Steuern auf die Mieteinnahmen.

Wegen des größeren Risikos sollte man von etwas höheren Zinssätzen ausgehen, außerdem ist mehr Eigenkapital erforderlich als bei der Eigennutzung.

Ein Domizil für den Urlaub

Ferienwohnimmobilien sind durch die Einschränkungen, welche die Corona-Pandemie mit sich gebrach hat, stark gefragt. Die Aussicht, im Urlaub selbst dort zu wohnen und das Domizil für das übrige Jahr zu vermieten, ist verlockend.

Was so einfach klingt, sehen Banken aber oft anders: Die Auslastung ist schwer kalkulierbar und bei Eigennutzung gelten steuerliche Sonderregeln.

Wer über ein Investment in eine Ferienwohnung nachdenkt, sollte sich einen Überblick über Finanzierungslösungen verschaffen oder sie von einem ungebundenen Vermittler vergleichen lassen. djd

Mehr als ein Geschenk

Gold ist eine sichere Wertanlage: So gelingt der Ankauf des Edelmetalls

In Zeiten, in denen sich Wirtschaftsexperten um die Weltkonjunktur sorgen, interessieren sich Anleger zu Recht für Edelmetalle.

Der wertvolle Rohstoff ist eine langfristige Geldanlage und ein schönes Geschenk. Sei es anlässlich einer Geburt, einer Taufe oder auch eines Jubiläums: Wer eine Unze Gold verschenkt, sorgt in jedem Fall für Aufmerksamkeit.

Ankaufen kann man das Gold bei Edelmetallhändlern oder online. Der Käufer hat die Wahl, sich für ein Schmuckstück oder für eine Geldanlage zu entscheiden.

Barren, Schmuck oder Aktien

Das Angebot ist vielfältig: Es gibt Mini-Barren mit einem Gewicht von 0,5 Gramm bis hin zu größeren Barren. Gold wird zudem in Form von Münzen oder Schmuck gehandelt. Kleinere Einheiten des wertvollen Metalls lassen sich besser lagern und wiederverkaufen.

Wichtig ist, die Reinheit des Goldes sicherzustellen: Goldbarren sind ab einem Reinheitsgrad von 99,5 Prozent von der Mehrwertsteuer befreit, bei Münzen muss die Reinheit mindestens 90 Prozent betragen.

Schafft sich der Verbraucher jedoch Gold-Wertpapiere an, fallen Abgeltungssteuern auf den Gewinn an, wenn die Papiere wieder verkauft werden. Übrigens wirft diese etwas andere Anlagekeine Dividende ab, sie sollte nicht mehr als zehn Prozent des Vermögensportfolio beinhalten.

Hilfreiche Expertentipps

Es sind Details, die der Verbraucher im Augen behalten sollte: Hilfreich sind Tipps von Experten. Sie wissen, dass Wertgewinne bei physischen Edelmetallen nach einem Jahr Haltefrist steuerbefreit sind.

Zudem empfehlen sie, größere Depots Gold höchstens in einer Größenordnung zwischen fünf und zehn Prozent beizumischen.

Gold sehen Experten im Allgemeinen nicht als spekulative Anlage: Gerade in der Coronakrise hat das Edelmetall zwar gut als Versicherung funktioniert. Doch Gold-Anleger sollten sich keinesfalls von dem kurzfristig starken Anstieg des Goldpreises zu sehr beeindrucken lassen. akz