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Familie & Leben

Das perfekte Pausenbrot für Abc-Schützen

Die Erstklässler werden bald eingeschult – der neue Lebensabschnitt ist eine große Herausforderung

Ein gesundes Pausenbrot ist die Grundlage für einen erfolgreichen ersten Schultag. Foto: Pixabay

30.08.2021

Es ist ein Tag, an den man sich ein Leben lang erinnern wird: der erste Schultag!

Mit viel Freude, großer Aufregung und auch ein wenig Nervosität blicken in diesem Jahr wieder viele Kinder ihrem neuen Lebensabschnitt entgegen. Die Schultüte ist gepackt, der Schulranzen steht bereit, die Kleider für den ersten Tag sind auch schon ausgesucht – und dann kommt sie endlich, die Einschulung.

EIN NEUER LEBENSABSCHNITT

In diesem Schuljahr haben die Abc-Schützen Glück, denn sie dürfen von Anfang an in der Schule das Lesen und Schreiben lernen. Nicht wie ihre Vorgänger, die aufgrund der Corona-Pandemie recht schnell ins Homeschooling wechseln mussten.

Doch so ein neuer Lebensabschnitt birgt so einige Herausforderungen: Die Umstellung vom Kindergartenzum Schulkind erfordert viel Energie und ein gutes Auffassungsvermögen. Wie können Eltern ihren Kindern helfen, aufmerksam und gesund an Unterricht teilzunehmen? Wer mit viel frischer Energie den bevorstehenden Tag bewältigen möchte, der benötigt ein Pausenbrot, das reichhaltig ist und somit lange satt hält. Bei Kindern ist aber noch viel wichtiger: Das Vesper muss schmecken und darf nicht zu gesund aussehen. Daher liegt die Verantwortung bei den Eltern, ihren Kindern ein Pausenbrot zu kreieren, dass alle genannten Dinge miteinander vereint und dazu noch gut aussieht.

Die Einschulung ist ein wichtiges Erlebnis für jedes Kind. Foto: pixelio
Die Einschulung ist ein wichtiges Erlebnis für jedes Kind. Foto: pixelio

Wie das am besten gelingt? Jedes Elternteil kennt seinen Sohn oder seine Tochter am besten. Daher heißt es: überlegen, was der Sprössling am liebsten isst oder gar nicht mag. Gerne kann man sich auch mit dem eigenen Kind hinsetzen und darüber sprechen, was es sich für die Vesperbox wünscht.

ZUCKER UND FETT MACHEN MÜDE

Dabei ist es wichtig zu beachten, dass fettige Butterbrote und Süßigkeiten die Konzentration des Nachwuchses beeinflussen: Die Leckereien sorgen zwar dafür, dass der Blutzuckerspiegel schnell ansteigt, aber ebenso rasant wieder abfällt. Das macht müde und kann sich dementsprechend auf die Laune des Kindes auswirken. Zudem halten Zucker und Fett nicht lange satt.

Doch was genau ist das richtige Pausenbrot? Idealerweise sollte ein Pausenbrot einen großen Teil an Vollkorn beinhalten. Es besteht aus guten Kohlenhydraten, die der Körper langsam aufspaltet. Das führt dazu, dass Konzentration und Blutzuckerspiegel im Gleichgewicht bleiben. Vollkorn gibt es in vielen Varianten: als Brot, Brötchen, Wrap oder als Keks – je nachdem, was das Kind am liebsten mag.

Weitere Komponenten, die ein perfektes Pausenbrot enthalten sollte, sind Fettsäuren, Eiweiß und Kalzium. Gemüse und Obst runden den gesunden Pausensnack ab.

Wie wäre es also mit mundgerecht geschnittenem Obst und Gemüse, Käsewürfeln, Nüssen oder Studentenfutter, gekochten Eiern, einem Müsliriegel oder einem Becher Joghurt? Der Fantasie sind (fast) keine Grenzen gesetzt.

Neben dem perfekten Essen, sind auch Getränke für Kinder wichtig. Oft vergessen sie im Trubel des Schulalltags, genug zu trinken.

Die Heranwachsenden sollten jedoch rund einen Liter pro Tag trinken. Sie reagieren darauf sonst schnell mit Symptomen wie Kopfschmerzen, Schwindel oder Müdigkeit. Ideal eignen sich neben Leitungswasser auch Mineralwasser, ungesüßte Tees oder selbstgemischte Fruchtschorlen und Smoothies jeweils im Verhältnis 1 (Saft) zu 3 (Wasser).

DAS AUGE ISST MIT

Vergessen sollte man jedoch auf keinen Fall: Das Auge isst mit – bei den Kleinen ebenso wie bei den Erwachsenen. Das Pausenbrot darf also gerne nach etwas aussehen. Mundgerechte Stücke können nicht nur mit dem Messer geschnitten, sondern mit Plätzchenausstechern geformt werden. Das freut die Kinder sicherlich. Die Vesperdose sollte also mit Liebe gepackt werden – dann schmeckt der Pausensnack gleich umso besser. Sabrina Kreuzer